Unternehmensnachrichten
Einen Schritt voraus
Informativ-analytisches Wochenblatt „BelGaseta“ veröffentlichte in der jährlichen Sondernummer „Top Itogi 2009“ ein Interview mit Frank Müller, dem Vorsitzenden des Gesellschafterrats der internationalen Gruppe von Transport- und Logistikunternehmen AsstrA
- Womit prägte sich Ihnen das Jahr 2009 im Gedächtnis ein?
- Das Jahr 2009 war das Jahr der abrupten Änderungen im Business, die schnelle Reaktion erforderten. Im Rahmen der Weltfinanzkrise sanken stark Sätze, Volumina änderten sich abrupt und die Geschäftsrisiken stiegen. Alle Firmen sollten Ihre Kosten maximal senken. Das wurde zu einer echten Probe der Fähigkeit der Firmen schnell und effektiv auf alle Überraschungen des Marktes zu reagieren.
- Wie wirkte sich die Finanzkrise auf die Transport- und Logistikbranche in Belarus und in anderen GUS-Ländern aus?
- Die Krise in Belarus und in anderen GUS-Ländern verlief einfacher, als im Westen, dabei wirkte sie sich stärker auf das reale Geschäft aus, als im Westen. Länder des Osteuropas waren am allerwenigstens auf solche starke Veränderungen der Marktverhältnisse vorbereitet. Ihre „Blasen“ - Verbrauch, Immobilien, Investitionen, Währung – waren größer und sie platzten schließlich. Deshalb werden sich diese Märkte auch später stabilisieren. Wenn wir über den belorussischen Markt sprechen, waren Auswirkungen der Krise schwächer, weil sich die Wirtschaft von Belarus auf Arbeitskraft und nicht auf Spekulationen aufbaut.
- Welche Entscheidungen auf den Märkten von GUS-Ländern im Jahre 2009 würden Sie als wichtig für die Branche bezeichnen?
- In Russland, in der Ukraine und in Belarus ist es Stabilisierung von nationalen Währungen. Ich möchte auch Investitionsprogramme in Russland und in Belarus erwähnen.
- Wie wird sich die Branche im nächsten Jahr entwickeln?
- Ebenso schwierig, wie im Jahre 2009. Wir sollen hart arbeiten, um alle Pläne zu erfüllen und besser als unsere Wettbewerber zu sein. Reale Verbesserung der Wirtschaft wird langsam erfolgen. Wirtschaft im Jahre 2009 ging auf das Niveau des Jahres 2006 zurück. Ich denke, dass sie erst im Jahre 2012 das Niveau des Jahres 2008 wieder erreicht. Aber die Gesellschaft AsstrA wird schon einen Schritt voraus sein.
- Womit sollen Logistikunternehmen in Belarus rechnen?
- Am schwierigsten wird die Lage in kleinen und nicht besonders liquiden Unternehmen sein. Da Zugang zum Kapital wird im neuen Jahr schwierig sein. Unternehmen, die Investitionskapital haben, werden kaum große Investitionen im Jahre 2010 tätigen.
- Womit freute das ablaufende Jahr die Unternehmensgruppe AsstrA unter anderem auf dem belorussischen Markt?
- Mich freute das, dass wir unsere Mitarbeiter sogar unter solchen schwierigen Bedingungen motivieren konnten. Wir passten uns effektiv an die neue Realität an und arbeiteten ohne Verluste. Außerdem steigerten wir ständig Anzahl unserer Kunden.
Wir begrüßen das Jahr 2010 mit Optimismus. Das ablaufende Jahr zeigte, dass wir schwierige Situationen meistern können. Unser Team wurde noch geschlossener, um noch erfolgreicher in Zukunft zu werden.
- Was würden Sie Ihren Partnern und Kunden sowie allen Belorussen im Vorfeld der Weihnachten und des Neujahrs wünschen?
- Meine Mitarbeiter lernten mich nur Liebe zu wünschen: Liebe zu den Verwandten, zur Arbeit. Liebe zur Kommunikation und Offenheit im Umang mit Partnern – Kollegen, Kunden und Lieferanten. Nur indem wir positiv denken, können wir diese Welt in richtige Richtung bewegen!“
AUSKUNFT der Zeitung „BelGaseta“. AsstrA ist eine internationale Gruppe von Tansport- und Logistikunternehmen mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz). Sie ist vertreten durch 20 Geschäftsstellen in 10 Länders Europas und Asiens; etwa 800 Mitarbeiter arbeiten an der Erbringung von Dienstleistunen für mehr als 4 Tausend Kunden; der Umsatz der Gruppe betrug 160 Mio. Euro im Jahre 2008. Haftung der Gesellschaft AsstrA als Spediteur ist von Aktiv Assekuranz (Deutschland) bis zu der Höchstentschädigung von 1 Mio. Euro je Schadensfall versichert. AsstrA teilt Verantwortung für Einfluss der Beförderungstätigkeit auf Umwelt und bemüht sich diesen Einfluss ihrerseits zu minimieren.
Informationsquelle: http://belgazeta.by/20091228.51/420394881
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